30 Nominierungen für alpenweiten Architekturpreis 2017


Der «Internationale Preis für nachhaltiges Sanieren und Bauen in den Alpen. Constructive Alps» spannt den Bogen über die Ländergrenzen hinweg. Er trägt zur Umsetzung der Alpenkonvention und des Klimaaktionsplans bei und bietet Denkanstösse für ein Sanieren und Bauen, das auch baukünstlerisch überzeugt. Es sind Objekte, die entsprechend der Kriterien des Wettbewerbs sowohl ökologische und ökonomische als auch soziale Nachhaltigkeitskriterien umsetzten und dabei insbesondere kulturellen Gesichtspunkten Aufmerksamkeit schenkten.
In den kommenden Wochen wird die Jury Projekte im ganzen Alpenraum besuchen und diskutieren, darunter so unterschiedliche Gebäudetypen wie einen Kindergarten und eine Volksschule im vorarlbergischen Brand (A), das Weingut Schmidt in Wasserburg bei Lindau (D) und die Maison Commune du Lac d‘Aiguebelette in Nances (F). Unter den Nominierten aus der Schweiz befinden sich das Fussballstadion Crap Gries in Schluein bei Ilanz, die Berghütte Cabane Rambert in der Walliser Gemeinde Leytron, die Seilbahnstationen im bergellischen Vicosoprano, aber auch das Bundesstrafgericht in Bellinzona. Die Jury wird die nominierten Bauten gemäss den Nachhaltigkeitskriterien kritisch bewerten. Dabei geht es unter anderem um die Anbindung an das öffentliche Verkehrsnetz, die Wahl von ökologischen und regionalen Baustoffen, den kulturellen Wert eines Bauwerks oder auch den Gewinn an Lebensqualität für die Nutzerinnen und Nutzer.

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Veröffentlicht
11:34:00 16.03.2017