Bundesrat genehmigt die überarbeiteten Richtpläne der Kantone Schwyz und Uri


In der neuen kantonalen Raumentwicklungsstrategie geht Schwyz von einem künftigen Bevölkerungswachstum von jährlich 0,77 Prozent aus. Diese Annahme entspricht dem Szenario hoch des Bundesamts für Statistik (BFS) von 2015. Das angenommene Wachstum wird auf drei Raumtypen verteilt: So sollen sechzig Prozent der zusätzlichen Bewohnerinnen und Bewohner im urbanen, dreissig Prozent im periurbanen und zehn Prozent im ländlichen Siedlungsraum Platz finden. Entsprechend dieser Verteilung wird das bis 2040 voraussichtlich benötigte Siedlungsgebiet in der Richtplankarte festgesetzt. Die Gemeinden haben den Auftrag, die Siedlungsentwicklung verstärkt nach innen zu lenken.
Die Umsetzung des revidierten RPG ist für den Kanton Uri besonders anspruchsvoll. Der Richtplan beauftragt die Gemeinden, innerhalb von fünf Jahren ihre Bauzonen zu überprüfen und die nötigen Massnahmen zur Erreichung einer Bauzonenauslastung von 100 Prozent festzulegen. Damit sind auch Rückzonungen verbunden. Allfällige Einzonungen in Gemeinden mit überdimensionierten Bauzonen müssen mit Rückzonungen kompensiert werden, je nach Situation sogar mehrfach.

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Veröffentlicht
10:52:00 18.06.2017