Landschaftsbeobachtung Schweiz: beunruhigende Ergebnisse


In der Schweiz sind praktisch keine Gegenden mehr zu finden, die von menschlichen Eingriffen völlig unberührt sind. Selbst die Hochalpen werden mit Infrastrukturen ausgestattet. Besonders krass ist der Wandel der Landschaft im Mittelland. Der Wirtschaftsaufschwung in den 1950er Jahren, das stete Siedlungswachstum und ein immer dichteres Strassennetz formten die Landschaft um. Das schlägt sich auch auf unsere Wahrnehmung nieder, wie ein Monitoring des Bundes zeigt.
Die neuen Resultate der «Landschaftsbeobachtung Schweiz» (LABES) zeigen, dass die Landschaften kontinuierlich an Qualität verlieren. Dabei sind Landschaften zentral für Lebensqualität und bilden Visitenkarten für den Tourismus und den internationalen Standortwettbewerb. Das BAFU und die Eidgenössische Forschungsanstalt WSL führen das Monitoring «Landschaftsbeobachtung Schweiz» seit 2007 durch. Dabei wird nicht nur untersucht, wie die Landschaften sich verändern, sondern auch, wie die Bevölkerung sie wahrnimmt.

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Veröffentlicht
22:36:00 04.07.2017