COLLAGE 3/18 Angesprochen von der Planung?

Die neue COLLAGE ist da!

Weshalb werden gewisse öffentliche Räume, die in arbeitsintensiven Prozessen entstanden und entsprechende Investitionen erforderten, nicht so intensiv genutzt wie erwartet? Oft stellt man zwischen der städtebaulichen Konzeption und der Aneignung durch die Benutzer eine Diskrepanz fest. Dies nicht nur bei grossen öffentlichen Plätzen, sondern auch in neueren Quartieren, bei Umnutzungen von Brachen oder verkehrsberuhigten Strassen. Die unterschiedlichen Haltungen zwischen Fachpersonen und Allgemeinheit kommen häufig schon im frühen Projektstadium bei Abstimmungen zum Ausdruck.
Und doch handeln Projektierende und Raumplaner in der Hoffnung, zum allgemeinen Wohlbefinden beizutragen und Räume zu schaffen, die auf die verschiedenen menschlichen Aktivitäten ausgerichtet sind (Wohnen, Arbeiten, Lernen, Freizeit, Entspannung, Konsumation,...). Können andere Blick- winkel unsere Siedlungsplaner-Sicht bereichern? COLLAGE bat Kollegen aus anderen Diziplinen – räumliche, soziale und literarische –, ihre Arbeitsmethoden zu erläutern und uns Ein- blick in ihre Lesart zu geben. Was spricht sie an, wenn sie einen Raum «lesen»?

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Veröffentlicht
23:16:00 30.06.2018