Wegen hoher Auslastung wird Bahnhof Freiburg umgebaut


Geplant sind breitere Perrons und bessere Zugänge. 2024 sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. 

Rund 27'000 Menschen nutzen täglich den Bahnhof Freiburg. Gemäss Hochrechnung der SBB sollen es 2028 bereits 46'000 sein, also fast doppelt so viel. Die SBB will den Bahnhof deshalb umbauen.

Heute hat sie gemeinsam mit der Freiburger Stadtregierung ihre Pläne für den Umbau präsentiert. Diese liegen ab dem 25. Oktober öffentlich auf.

Länger und höher

Konkret sollen alle Perrons verbreitert werden. Das Perron 3 wird zudem zusätzlich verlängert. Ausserdem sollen die Perrons erhöht werden, damit Personen im Rollstuhl oder mit Kinderwagen stufenfrei in den Zug steigen können. Die Zugangsrampen sollen entsprechend angepasst werden. Auch neue Überdachungen auf den Perrons 2 und 3 sind geplant.

Im Westteil des Bahnhofs, zwischen der Esplanade de l'Ancienne Gare und der Richemond-Kreuzung wird eine neue Personenunterführung gebaut. Diese Unterführung soll voraussichtlich 2023 in Betrieb gehen.

Bis jetzt erfüllt der Bahnhof nicht alle Anforderungen des Behindertengleichstellungsgesetzes. Das soll sich durch den Umbau ändern, so die SBB.

Der Umbau soll 2021 beginnen und bis 2024 dauern. Die Kosten belaufen sich auf 110 Millionen Franken.

 

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Veröffentlicht
07:21:00 30.10.2019