Avenir Suisse plädiert für Mobility Pricing am Gotthard


Eine Tunnelgebühr als Schlüssel für ein verkehrspolitisches Gesamtkonzept
So wie der Neat-Bau durch wichtige verkehrspolitische Reformen ergänzt wurde, so sollte auch beim Bau der zweiten Röhre des Gotthard-Strassentunnels das Infrastrukturprojekt durch eine Policy-Komponente angereichert werden. Eine Tunnelgebühr würde es ermöglichen, den Verkehr zu drosseln, durch zeitlich differenzierte Tarife Staus zu vermeiden, die volle Kapazität beider Röhren zu nutzen und das Milliardenprojekt durch Benutzergebühren zu finanzieren. Ein solches Mobility Pricing würde die infrastrukturelle Hardware durch verkehrspolitische Software ergänzen.

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Veröffentlicht
22:57:00 11.05.2016